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ältere Dame steht unter Blumenkästen und lacht

Das Modellprojekt

Passgenaue Unterstützung für ältere Menschen und deren Angehörige

Im Hamburger Modellprojekt „QplusAlter“ unterstützen Lots*innen ältere Menschen und ihre (pflegenden) An- und Zugehörigen und entwickeln gemeinsam ein individuelles Unterstützungssetting.

Menschen sollen bis ins hohe Alter möglichst selbstständig und selbstbestimmt nach ihren Vorstellungen leben können.

Demografischer Wandel, Pflegenotstand, Einsamkeit im Alter, finanzielle Grenzen – die gesellschaftlichen Herausforderungen für gutes Älterwerden sind vielfältig. Die Vorstellungen von einem guten Leben im Alter ebenso: selbstbestimmt entscheiden und handeln, unabhängig und zugleich eingebunden sein, selbsttätig für sich oder andere und dabei gut unterstützt sein.

Die Ev. Stiftung Alsterdorf verbindet im Modellprojekt „QplusAlter – Älter werden im Quartier“ langjährige Erfahrungen aus der Eingliederungshilfe, der Sozialraumorientierung und der Altersmedizin zu einem neuen Ansatz. Ziel des fünfjährigen Modellprojektes: gemeinsam erarbeiten, wie die sozialraumorientierte Herangehensweise von QplusAlter regelhaft in Hamburg verortet werden kann, damit Menschen möglichst lange selbstbestimmt und selbstständig nach ihren Vorstellungen im Quartier leben können.

Was machen Lots*innen bei QplusAlter?

Seit 2019 beraten und koordinieren hauptamtliche Lots*innen zu allen Themen rund ums Älterwerden. Der Kontakt entsteht über die Verbindung zu zahlreichen Schlüsselpersonen und Angeboten im Quartier.

Was ist mir wichtig und wie kann ich das umsetzen?

Die Lots*innen sind Ansprechpartner*in für die älter werdenden Menschen, ihr Unterstützungsnetzwerk und die Akteure im Quartier. Sie sind Mittler*innen zwischen den älteren Menschen, ihren An- und Zugehörigen, dem unterstützenden sozialen Umfeld und den Quartierressourcen sowie professionellen Dienstleistenden. Die älteren Menschen erkunden zusammen mit den Lots*innen ihren Lebensentwurf und Willen und fassen ihn in Worte. Dabei steht nicht die Frage im Vordergrund, was die jeweilige Person braucht, sondern wie sie leben will und was ihr wichtig ist.

Die Lots*in unterstützt dabei, einen passgenauen Mix zu entwickelt, aus:



Schritt für Schritt entstehen so tragfähige und nachhaltige Unterstützungssettings. Es gibt dabei keine Patentlösungen, die Lots*innen unterstützen passend zur jeweiligen Person und Situation: beratend, moderierend, koordinierend, vermittelnd, arrangierend und ggf. auch punktuell Hilfe leistend.

Leitfrage: Wie wollen Sie im Alter leben?

Der Ansatz wirkt

Die Evaluation der Universität Duisburg-Essen und der Hochschule Niederrhein zeigen, dass der Ansatz wirkt:

Wer steckt dahinter?

Das Modellprojekt „QplusAlter - Älter werden im Quartier“ ist eine Initiative der Evangelischen Stiftung Alsterdorf, in Partnerschaft mit und gefördert durch die Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, die Sozialbehörde, die Stiftung der Deutschen Fernsehlotterie, die Beisheim-Stiftung, die HOMANN-Stiftung, die Edgar und Nina Kummerfeldt Stiftung, die NORDMETALL-Stiftung und die Software AG-Stiftung, realisiert in Kooperation mit den Bezirken Bergedorf, Eimsbüttel, Hamburg-Mitte, Hamburg-Nord, Harburg und Wandsbek.


Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen Hamburg Sozialbehörde Hamburg Deutsche Fernsehlotterie Beisheim Staiftung Homan Stiftung Edgar und Nina Kummerfeldt Stiftung NORDMETALL Stiftung Software AG


→ ein Einblick in die QplusAlter Arbeitsweise (Kurzfilm auf Vimeo)

Kontakt

Franziska LeidreiterFranziska Leidreiter
Projektleitung

Alsterdorfer Markt 18
22297 Hamburg

Mobil: 01522 2708701
E-Mail: franziska.leidreiter@qplusalter.net
Internet: https://www.q-acht.net/qplus/qplusalter