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Ein Kunstwerk gegen Ausgrenzung

„Farbe zeigen statt Grenzen ziehen“: Die Berliner Künstlerin Hera brachte zusammen mit Oldesloer Kindern und Jugendlichen große Kunst an die Wand eines der Hölk-Hochhäuser.

So viel Aufmerksamkeit hatten die Hochhäuser wohl selten. Und diesmal machten sie positive Schlagzeilen. Künstlerin Hera, Kulturmanagerin Anna Lafrentz, Graffiti-Künstler Max Schubert und Sozialarbeiterin Elena Haupt tauschten sich bereits im Vorfeld über die Ausgrenzungserfahrungen der Kinder und Jugendlichen aus und entwickelten gemeinsam das Motiv für das Wandkunstwerk als Statement gegen Ausgrenzung und für eine offene Gesellschaft. Während Hera das Großgemälde an die Wand brachte, fertigten die Kinder und Jugendlichen eigene Skizzen. So entstand am Ende ein Gesamtkunstwerk.

Für die Kinder und Jugendlichen war die Projektwoche eine einzigartige Erfahrung. Künstlerin Hera fasste sie in Worte und schrieb sie an die Wand: „Richtig Großes schaffen wir nur gemeinsam“.

Am Ende der Woche feierte das Quartier gemeinsam ein Nachbarschaftsfest. Die Bewohner*innen der Hochhäuser bewiesen, dass sie sich trotz der baulichen Missstände das Feiern nicht verderben lassen.

Projektträger von „Farbe zeigen statt Grenzen ziehen“ war der Kulturbereich des Kreises Stormarn. Die Initiative ging vom Bereich Kultur der Stadt Bad Oldesloe aus. Unterstützt und organisiert wurde das Projekt und das anschließende Nachbarschaftsfest vom Quartiersprojekt Plan B.

Sprüche an der Wand - Großes schaffen wir nur gemeinsam     2. Bild: Musiculum MOBIL - die Kinder machen begeistert mit