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Barrierefreiheit im Test: Wo lauern die Alltagshürden in Großlohe?

Am 17. September haben Q8 Großlohe und das Kompetenzzentrum für ein barrierefreies Hamburg zu einem Rundgang zum Thema Barrierefreiheit eingeladen. Die Ergebnisse der gut besuchten Veranstaltung wurden am 20. Oktober im Regionalausschuss Rahlstedt vorgestellt und werden nun in den Planungsausschuss des Bezirksamts Wandsbek überwiesen.

Zu hoch der Bordstein, zu querstehend die Gehwegplatte, zu steil die Rampe: Beim Rundgang zum Thema Barrierefreiheit zeigte sich, dass Menschen in ihrem Alltag immer wieder auf Barrieren stoßen. Dabei haben es insbesondere mobilitäts- und sehbeeinträchtigte Menschen oftmals schwer, Verkehrswege beschwerdefrei und sicher zu nutzen. Deutlich wurde im Rahmen des Rundgangs, dass die in den 1960er und 70er Jahren entstandene Großsiedlung im Bereich der Verkehrs- und Freiraumflächen sehr in die Jahre gekommen ist. Auch war Barrierefreiheit zur Zeit des Baus kein Thema, das bewusst bedacht wurde.

Joachim Becker (Kompetenzzentrum) resümiert: „Der Rundgang war eine schöne Veranstaltung! Ich empfinde es immer als sehr gewinnbringend, unsere fachliche Perspektive mit den Erfahrungen der betroffenen Menschen zusammenzubringen. Wir konnten uns austauschen und gemeinsam die hinderlichsten Barrieren in Großlohe feststellen.“ Kathi Wegner (Q8 Großlohe) ergänzt: "Nun kommt es darauf an, zu prüfen, wie die eine oder andere Barriere im Stadtteil abgebaut, bzw. verringert werden kann."

Teilnehmer*innen des Rundgangs     2. Bild: Steile Rampe an der Querung Stapelfelder Straße

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