Arbeitsweise: An Potenzialen festmachen

Die Projektleitungen in jedem Q8-Quartier arbeiten als Intermediäre, d.h. sie sind neutral, vermitteln zwischen den Interessen und wählen ihre Aufgaben selbst. Dazu gehören u.a. Entwicklungspotenziale zu entdecken und zu entwickeln sowie neue Netzwerke der Zusammenarbeit aufzubauen. Dazu bringen sie Bewohnerinnen und Bewohner, Unternehmen, Institutionen, Politik und öffentliche Verwaltung zusammen. Q8 behält dabei immer den Win-win aller Akteure im Blick.

Potenziale und Kontakte: Am Anfang steht das Erkunden der Potenziale des Quartiers: Wie sieht die Infrastruktur aus? Wo gibt es nachbarschaftliches Engagement? Wie arbeiten die sozialen Dienstleistenden zusammen? Welche sozialen Hilfen brauchen die Bewohnerinnen und Bewohner? Wo gibt es Lücken bei der Unterstützung?

Dialoge und Kooperationen: Für Q8 ist das Quartier die Auftraggeberin. Aus den Ergebnissen und Antworten werden im Dialog mit lokalen Akteuren, mit Fachleuten, den Bürgerorganisationen und den Trägern von Einrichtungen, den Kirchengemeinden und Religionsgemeinschaften konkrete Maßnahmen erarbeitet. Der Austausch regt in der Praxis oft eine Zusammenarbeit für mehr Inklusion an. Die Q8-Projektleitungen stärken vorhandene Netzwerke und Gremien oder initiieren neue quartierbezogene Strukturen.

Projekte: Häufig stehen am Anfang kleinere „Mikroprojekte“. Damit lässt sich Zusammenarbeit üben und zum Erfolg bringen. Mit mehr Vertrauen können gemeinsam umfangreichere Vorhaben und Projekte entwickelt sowie umgesetzt werden.

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