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Modellprojekt – selbstbestimmt und gut versorgt im Alter

Für viele ältere Menschen mit Unterstützungsbedarf stellt sich die Frage: Wie gestalte ich meinen Alltag zuhause nach meinen eigenen Vorstellungen? Wie kann ich in meinem vertrauten Umfeld wohnen bleiben? Wie finde ich die passende Unterstützung? Oft sind ältere Menschen dabei auf sich allein gestellt.

Für solche und ähnliche Fragen gibt es im Bezirk Hamburg Nord seit Mai 2019 das Modellprojekt QplusAlter. Hauptamtliche Lots*innen von QplusAlter begleiten ältere Menschen und pflegende Angehörige dabei, eine passende Mischung an Unterstützung zu planen: Was wollen und können sie selbst erledigen, zum Beispiel auch mit technischen Hilfsmittel? Wie können Familie, Freund*innen oder Nachbar*innen sie unterstützen? Was bietet das Quartier? Welche professionellen Hilfen werden gebraucht? Wo möchten sich die älteren Menschen ihrerseits für andere engagieren?
Seit August 2019 begleiten die Lotsinnen ältere Menschen und pflegende Angehörige nun in ganz Hamburg-Nord.

Für die Nutzer*innen ist die Begleitung durch QplusAlter kostenfrei. Das Ziel von QplusAlter ist es, ältere und pflegebedürftige Menschen im Quartier darin zu unterstützen, selbstbestimmt und selbständig im Stadtteil zu leben.

QplusAlter ist eine Initiative der Evangelischen Stiftung Alsterdorf gefördert durch die SKala-Initiative sowie in Partnerschaft mit der NORDMETALL-Stiftung, der Karin und Walter Blüchert Gedächtnisstiftung und der HOMANN-Stiftung.

SKala-Initiative NORDMETALL-Stiftung


Karin und Walter Blüchert Gedächtnisstiftung Homann-Stiftung

Die SKala-Initiative unterstützt das Modellprojekt

Die SKala-Initiative unterstützt das Modellprojekt für drei Jahre mit rund 1,2 Millionen Euro. SKala ist eine Initiative der Unternehmerin Susanne Klatten in Partnerschaft mit dem gemeinnützigen Analyse- und Beratungshaus PHINEO. SKala fördert Organisationen, die mit unterschiedlichen Ansätzen auf ein gemeinsames Ziel hinsteuern: eine Gesellschaft, in der sich Menschen füreinander einsetzen. „Wir freuen uns sehr, dass Skala unser Projekt fördert“, sagt Ulrich Scheibel, Vorstand der Ev. Stiftung Alsterdorf. „In einer Metropole wie Hamburg mangelt es einerseits nicht an Unterstützungsangeboten für ältere und pflegebedürftige Menschen. Andererseits greifen die Leistungen von Kranken- und Pflegekassen, der Altenhilfe und den regionalen Angeboten im Quartier oft nicht ausreichend ineinander. Die Folge: Viele Betroffene fühlen sich isoliert, kommen häufiger ins Krankenhaus oder ziehen sogar in ein Pflegeheim, obwohl sie es nicht unbedingt müssten, weil sie den Alltag zuhause allein nicht mehr bewältigen. Hier setzt Q(uartier)plusAlter an. Vorstandskollegin Hanne Stiefvater betont: „Gerade in Akutsituationen sind die Familien oft überfordert – es muss so viel neu geklärt werden. Und: Die derzeitigen Unterstützungs­systeme haben ihre eigene Logik – und die gehen manchmal an den Lebenswelten und Vorstellungen der Betroffenen vorbei. Wir wollen mit QplusAlter erproben, wie die vorhandenen Möglichkeiten sinnvoller verknüpft werden können, so dass passgenaue verlässliche Unterstützung entsteht.“

Ansprechperson

Karen HaubenreisserKaren Haubenreisser
Leitung Q8 Sozialraumorientierung

Alsterdorfer Markt 18
22297 Hamburg

Telefon: 040 50773992
Mobil: 0152 01589688
Fax: 040 5077873948
E-Mail: k.haubenreisser@q-acht.net
Internet: www.q-acht.net/

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