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Eine Mitte für Alle - Lösung für die Harkortstraße erzielt

Die Harkortstraße verbindet die Quartiere Mitte Altona, das Gerichtsviertel und das neu entstehende Holstenquartier als Hauptverkehrsader. Ab Februar 2019 soll mit Aus- und Umbaumaßnahmen der Straße begonnen werden.

Im April stellten der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) und die Verkehrsdirektion die Planungen zur Umgestaltung der Harkortstraße im Forum Eine Mitte für Alle vor. Einiges wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bereits positiv aufgenommen. Dennoch gibt es aus inklusiver Sicht noch weitreichendere Ideen und Empfehlungen für eine sichere Nutzung des Straßenraumes für Alle.

Um den inklusiven Charakter von Mitte Altona in angemessenem Maße fortzuführen und in Anbetracht der naheliegenden Schule, der verschiedenen Kitas und der zahlreichen Menschen mit Unterstützungsbedarf im Quartier, sieht das Forum Eine Mitte für Alle die Notwendigkeit die vorliegenden Pläne noch einmal zu ergänzen und zu verbessern. Aus Sicht des Forums sollten die Pläne unter anderem um Ampeln mit Geräuschsignal, das Leitsystem der Mitte Altona sowie ein durchgängiges Tempo 30 ergänzt werden.

Aus diesem Grund haben sich das Forum Eine Mitte für Alle aber auch die Anwohnerinnen und Anwohner aus Mitte Altona durch Aktionen und Gespräche an die zuständigen Personen aus Behörden und Politik gewandt und auf sich aufmerksam gemacht.

Ende November luden Dirk Kienscherf (Fraktionsvorsitzender SPD) und Anjes Tjarks (Fraktionsvorsitzender Grüne) das Forum samt Mitstreiterinnen ins Hamburger Rathaus ein um eine neue Lösung zu verkünden.

Im Ergebnis sind zwei Ampeln mit akustischem Signal vorgesehen – eine im nördlichen Bereich auf Höhe der Bushaltestelle und eine an der Kleiderkasse. Zusätzlich wird es eine 300 Meter lange Strecke mit Tempo 30 von der Eva-Rümkorf-Straße bis zum Platz der Arbeiterinnen geben. Und es wird ein durchgängiger Fahrradstreifen eingerichtet – auch im südlichen Bereich.

Diese Umsetzung entspricht weitestgehend den Empfehlungen des Forums Eine Mitte für Alle und den Forderungen der Anwohnerinnen und Anwohner. Zwar hätten sich alle gewünscht, dass sich Behörden und Politik einen Ruck geben und durch Tempo 30 über den gesamten Verlauf den inklusiven und innovativen Gedanken aus dem Quartier konsequent in der Harkortstraße weiterführen, dennoch gaben sich alle erst einmal mit dieser Lösung zufrieden. Vor allem durch die Verabredung, dass die Straße anderthalb Jahre nach Fertigstellung noch einmal gemeinsam evaluiert wird.

Diese Vereinbarung wurde durch Artikel in der Hamburger Morgenpost und dem Hamburger Abendblatt, einen Beitrag bei NDR 90,3 und die Pressemitteilung der Grünen auch offiziell kommuniziert.

Entwicklungen zur Harkortstraße finden Sie in den letzten Ausgaben des Eine Mitte für Alle Newsletter.

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