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Eine Mitte für Alle - Lösung für die Harkortstraße erzielt

Die Harkortstraße verbindet die Quartiere Mitte Altona, das Gerichtsviertel und das neu entstehende Holstenquartier als Hauptverkehrsader. Ab Februar 2019 soll mit Aus- und Umbaumaßnahmen der Straße begonnen werden.

Im April 2018 stellten der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) und die Verkehrsdirektion die Planungen zur Umgestaltung der Harkortstraße im Forum Eine Mitte für Alle vor. Einiges wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bereits positiv aufgenommen. Dennoch gibt es aus inklusiver Sicht noch weitreichendere Ideen und Empfehlungen für eine sichere Nutzung des Straßenraumes für Alle.

Um den inklusiven Charakter von Mitte Altona in angemessenem Maße fortzuführen und in Anbetracht der naheliegenden Schule, der verschiedenen Kitas und der zahlreichen Menschen mit Unterstützungsbedarf im Quartier, entwickelte das Forum Eine Mitte für Alle Empfehlungen für eine inklusive Ausbauplanung der Harkortstraße. Aus Sicht des Forums sollten die Pläne unter anderem um Ampeln mit Geräuschsignal, das Leitsystem der Mitte Altona sowie ein durchgängiges Tempo 30 ergänzt werden.

Aus diesem Grund haben sich das Forum Eine Mitte für Alle aber auch die Anwohnerinnen und Anwohner aus Mitte Altona durch Aktionen und Gespräche an die zuständigen Personen aus Behörden und Politik gewandt und auf sich aufmerksam gemacht.

Ende November 2018 luden Dirk Kienscherf (Fraktionsvorsitzender SPD) und Anjes Tjarks (Fraktionsvorsitzender Grüne) das Forum samt Mitstreiterinnen ins Hamburger Rathaus ein um eine neue Lösung zu verkünden (Medienberichte finden Sie weiter unten). Als diese dann im Januar im Forum Eine Mitte für Alle vorgestellt wurde, stellte sich allerdings heraus, dass die Vereinbarungen sich nicht mit dem aktuellen Planungstand in der Fachbehörde decken. Der Tempo 30-Abschnitt auf Höhe der Kleiderkasse sollte unter Verweis auf die Öffnungszeiten der Kita an der Harkortstraße zeitlich auf Montag bis Freitag 6-19 Uhr beschränkt bleiben. Auch ein durchgehender Fahrradstreifen wäre aufgrund der teilweise engen Straße nicht überall realisierbar gewesen.

Um eine neue Lösung zu finden luden Dirk Kienscherf (Fraktionsvorsitzender SPD) und Anjes Tjarks (Fraktionsvorsitzender Grüne) erneut ins Rathaus ein. Im nördlichen und mittleren Bereich der Straße bleibt alles wie geplant: zwei Ampeln mit akustischem Signal und der oben genannte Abschnitt mit Tempo 30. Der neue Vorschlag: Im südlichen Bereich wird ab dem Platz der Arbeiterinnen eine Tempo 30- Zone eingerichtet. Dafür wird es dort keine Fahrradschutzstreifen, sondern Mischverkehr geben. So ist auch wieder Platz für Begrünung und Parkbuchten.

Der Vorschlag wird sowohl von der Bewohnerschaft aus Mitte Altona, als auch vom Forum Eine Mitte für Alle sehr begrüßt. Die Endgültige Planung wird nach Fertigstellung noch einmal im Altonaer Verkehrsausschuss vorgestellt und ist dann auch auf der Internetseite des Landesbetriebes Straßen, Brücken und Gewässer einsehbar.

Vielen Dank an alle beteiligten Personen für die tatkräftige Unterstützung. Die Neugestaltung der Harkortstraße ist ein wichtiger Beitrag, damit sich alle Menschen sicher rund um Mitte Altona bewegen können.

Entwicklungen zur Harkortstraße finden Sie in den letzten Ausgaben des Eine Mitte für Alle Newsletters.

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